Aktuelle Empfehlungen

Unterricht in der Pandemie

Richtig lüften
Regelmäßig im Tagesverlauf (möglichst alle 20 Minuten) sollten die Klassenräume in Form von Stoßlüftung gelüftet werden. Eine Hilfe zur Beurteilung der Luftqualität kann die Ermittlung der CO2-Konzentration im Raum sein. Entsprechend der Technischen Regel für Arbeitsstätten "Lüftung" (ASR A3.6) ist eine CO2-Konzentration bis zu 1000 ppm akzeptabel. In Zeiten der Epidemie sollte dieser Wert soweit wie möglich unterschritten werden. Mit Hilfe der CO2-App der gesetzlichen Unfallversicherung oder ähnlicher Rechenprogramme lässt sich die CO2-Konzentration in Räumen überschlägig berechnen und die optimale Zeit und Frequenz zur Lüftung des jeweiligen Raumes bestimmen.

Das Übertragungsrisiko über Raumlufttechnische Anlagen (RLT) wird nach gegenwärtigem Kenntnisstand insgesamt als gering eingestuft, wenn sie über geeignete Filter (möglichst HEPA-Filter) verfügen oder einen hohen Außenluftanteil zuführen.

Die Verwendung von dezentralen, mobilen Luftreinigungsgeräten sollte nur zusätzlich und unterstützend zur Lüftung erfolgen. Luftreinigungsgeräte können das Lüften nicht vollständig ersetzen.

Tragen von Mund-Nase-Bedeckung (MNB)
Wenn aufgrund der schulischen Abläufe die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, empfiehlt die gesetzliche Unfallversicherung das Tragen von MNB auch im Unterricht für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klassenstufe. Dabei sollten ausreichende Zeiten eingeplant werden, in der die MNB abgelegt werden kann: etwa 15 bis 30 Minuten nach zwei Stunden Tragezeit werden angeraten.

Arbeitsmedizinische Vorsorge und Schutz besonders gefährdeter Personen
Beschäftigte sowie Schülerinnen und Schüler, die nach einer SARS-CoV-2-Infektion oder COVID-19-Erkrankung zurück in die Schule kommen, haben unter Umständen einen besonderen Unterstützungsbedarf. Sie sollten deshalb vorab Informationen darüber bekommen, welche Schutzmaßnahmen in der Schule getroffen wurden. Dies schließt gegebenenfalls eine entsprechende Kommunikation mit den Erziehungsberechtigten ein. Ansprechperson für Fragen oder Sorgen der Beschäftigten bezüglich ihrer Gesundheit in der Schule sind insbesondere Betriebsärztinnen bzw. Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit.

Anpassung der Gefährdungsbeurteilung
Die Gefährdungsbeurteilung beider Schulträger (Kommunen und Bildungs- oder Kultusministerien der Länder) sollte mit Blick auf eventuell zusätzlich erforderlicher Maßnahmen zum Infektionsschutz überprüft und aktualisiert werden. Dabei sollen auch mögliche psychische Belastungen mit einbezogen werden. Insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung und Einhaltung verhaltensbezogener Maßnahmen wie zum Beispiel die Husten- oder Niesetikette ist ein Mitwirken aller am Schulleben Beteiligten erforderlich. Unter Berücksichtigung der länderspezifischen Vorgaben und der Unterschiedlichkeit der Schulen ist das Ableiten von Maßnahmen in Abhängigkeit von den schulischen Gegebenheiten vor Ort von besonderer Bedeutung

Alle Aktualisierungen zum SARS-Cov-2-Schutzstandard Schulen finden Sie hier.

Weitere Meldungen

inform online

Titelbild inform – Das Magazin für Sicherheit und Gesundheit. Heft 3 September 2020

Das Neueste zu Sicherheit und Gesundheit

News, Reportagen, wichtige Informationen für Führungskräfte oder Sicherheitsbeauftragte vor allen anderen lesen …

Kinderrätsel

Wo Elterntaxis herumkurven

Was geht hier schief? Finde sechs Fehler und gewinne einen von drei tollen Preisen, die wir unter den Einsendern verlosen.

FAQ zu Corona

Logo Schulsanitätsdienst

Schulsanitätsdienste in Corona-Zeiten

Hier finden Sie wichtige Antworten auf Ihre Fragen zum Schulsanitätsdienst.

Empfehlungen des Kultusministeriums

Sportunterricht sicher durchführen in Coronazeiten

Lehrkräfte finden praktische Antworten für den Schulsport-Unterricht in Coronazeiten.

Hohes Unfallrisiko vermeiden!

Schulkind im Straßenverkehr

Elterntaxi – auch in Corona-Zeiten keine gute Idee

Wer aus Angst vor dem Virus aufs Elterntaxi setzt, unterschätzt das damit verbundene Unfallrisiko

Infos für Eltern und Erziehungsberechtigte

Logo Molli und Walli

Tipps zum Schulanfang

Der Schulanfang ist ein neuer Lebensabschnitt für Ihr Kind. In der Schule ist Ihr Kind bei der UKH versichert. …

UKH Plakat für Grundschulen

UKH Plakat "An Abstand denken"

Mindestabstand kindgerecht verdeutlichen

Der Regelbetrieb in den Schulen in Hessen geht so langsam wieder los – unter Einhaltung der geltenden …

Eindämmung von COVID-19

Persönlicher Schutz

Kostenlose DIN Normen für Schulträger

Das Deutsche Institut für Normierung DIN stellt eine Reihe von Europäischen und internationalen Normen für …

Umgang mit SARS-CoV-2

Nahaufnahme, ein Junge wäscht sich gründlich die Hände

Empfehlungen für wieder öffnende Schulen

Wie Sie in der Schule den Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales umsetzen können.

UNTERSTÜTZUNG NACH SODEG

DGUV kümmert sich um Sozialdienstleister im Bereich der UKH

Die schnell zunehmende Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) hat spürbare Auswirkungen auf …

Freiwillige Helferinnen und Helfer

Einkaufliste und Lebensmittel. Hessen hilft – und ist versichert!

Wer hilft, ist gesetzlich unfallversichert

Viele Kommunen organisieren derzeit Helferdienste in ihren Regionen – zum Beispiel Einkäufe für ältere Menschen oder andere Risikogruppen.

Infos zum Versicherungsschutz

Schulschließungen in Hessen

Unterrichtsausfall in Hessen wegen Corona-Krise: Die Infos …