UKH in Zahlen 2018

Die Unfallkasse Hessen (UKH) ist eine regionale Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung der öffentlichen Hand. Diese ist wie die Kranken-, Arbeitslosen-, Pflege- und Rentenversicherung Teil der deutschen Sozialversicherung. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit einer Selbstverwaltung, die aus Vertreter*innen der Versicherten- und der Arbeitgeber*innenseite unserer Mitgliedsbetriebe besteht.

Die UKH ist für den Versicherungsschutz von rund 2,5 Millionen Menschen in Hessen zuständig:

Anzahl Bezeichnung
266.000 Angestellte und Arbeiter*innen des öffentlichen Dienstes
164.600 Ehrenamtlich Tätige
117.000 Versicherte in Hilfeleistungsunternehmen
412.000 Private Pflegepersonen
305.500 Kinder in Tageseinrichtungen oder Tagespflege
631.950 Schüler*innen in allgemein bildenden Schulen
184.000 Schüler*innen in berufsbildenden Schulen
254.500 Studierende
60.400 Private Haushaltshilfen
weitere Versicherte

Diese Personengruppen sind kraft Gesetzes bei Unfällen und gegen die Folgen und Risiken von Gesundheitsgefahren bei der Arbeit, in der Schule oder Kita oder auf dem Weg dorthin versichert. Der Versicherungsschutz ist für die Versicherten beitragsfrei. Die Beiträge werden allein von unseren Mitgliedsbetrieben, also den Städten, Gemeinden und dem Land Hessen, gezahlt. Dadurch sind sie im Falle eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit von der zivilrechtlichen Haftpflicht ihren Arbeitnehmer*innen gegenüber befreit. Für die direkt bei uns gemeldeten Haushaltshilfen zahlen die "privaten Arbeitgeber*innen" einen Jahresbeitrag von 30 Euro.

Wichtigste Aufgaben und Leistungen der UKH

  • Verhütung von Arbeits-, und Schulunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren
  • Entschädigung (bei einem Versicherungsfall) mit allen geeigneten Mitteln für eine medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation
  • Geldleistungen wie Verletztengeld, Verdienstausfall, Pflegegeld, Renten
  • Aufklärung, Beratung und Information

Die UKH in Zahlen 2018

Versicherungsfälle
79.919 meldepflichtige Schulunfälle
5.514 Schulwegunfälle
5.224 meldepflichtige Arbeitsunfälle, davon 3 tödlich
1.432 Wegeunfälle, davon 5 tödlich
417 Berufskrankheiten (Verdachtsanzeigen)
Entschädigungsleistungen
21,4 Mio. Euro für ambulante Behandlungen
15,5 Mio. Euro für stationäre Behandlung und häusliche Pflege
4,6 Mio. Euro für Verletztengelder
21,3 Mio. Euro für Renten an Versicherte und Hinterbliebene
12,7 Mio. Euro für sonstige Heilbehandlungen und Leistungen zur beruflichen und sozialen Teilhabe
Ausgaben für Prävention
10,5 Mio. Euro für Beratung, Überwachung, Qualifizierung etc.