UKH in Zahlen 2017

Die Unfallkasse Hessen (UKH) ist eine regionale Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung der öffentlichen Hand. Diese ist wie die Kranken-, Arbeitslosen-, Pflege- und Rentenversicherung Teil der deutschen Sozialversicherung. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit einer Selbstverwaltung, bestehend aus Vertreter/-innen der Versicherten und der Arbeitgeber/-innen der Mitgliedsbetriebe.

Die UKH ist für den Versicherungsschutz von 2,4 Millionen Menschen in Hessen zuständig:

Anzahl Bezeichnung
263.000 Angestellte und Arbeiter/-innen des öffentlichen Dienstes
164.500 Ehrenamtlich Tätige
116.700 Beschäftigte in Hilfeleistungsunternehmen
341.300 Private Pflegepersonen
301.000 Kinder in Tageseinrichtungen/Tagespflege
631.700 Schüler/-innen in allgemein bildenden Schulen
188.800 Schüler/-innen in berufsbildenden Schulen
249.700 Studierende
61.200 Private Haushaltshilfen

Diese Personengruppen sind kraft Gesetzes bei Unfällen und gegen die Folgen und Risiken von Gesundheitsgefahren bei der Arbeit, in der Schule oder Kita oder auf dem Weg dorthin versichert. Der Versicherungsschutz ist für die Versicherten beitragsfrei. Die Beiträge werden allein von unseren Mitgliedsbetrieben, also den Städten, Gemeinden und dem Land Hessen, gezahlt. Dadurch sind sie im Falle eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit von der zivilrechtlichen Haftpflicht ihren Arbeitnehmer/-innen gegenüber befreit. Für die direkt bei uns gemeldeten Haushaltshilfen zahlen die "privaten Arbeitgeber/-innen" einen Jahresbeitrag von 30 Euro.

Wichtigste Aufgaben und Leistungen der UKH

  • Verhütung von Arbeits-, und Schulunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren
  • Entschädigung (bei einem Versicherungsfall) mit allen geeigneten Mitteln für eine medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation
  • Geldleistungen wie Verletztengeld, Verdienstausfall, Pflegegeld, Renten
  • Aufklärung, Beratung und Information

Die UKH in Zahlen

Unfälle 2017
79.203 Schulunfälle und 5.680 Schulwegunfälle
5.977 Arbeitsunfälle und 1.867 Wegeunfälle
464 Berufskrankheiten (Verdachtsanzeigen)
Entschädigungsleistungen 2017
19,9 Mio. Euro für ambulante Behandlungen
13,1 Mio. Euro für stationäre Behandlung und häusliche Pflege
4,3 Mio. Euro für Verletztengelder
1,3 Mio. Euro für Umschulung und berufliche Eingliederung
29,4 Mio. Euro für Renten an Versicherte und Hinterbliebene
11,3 Mio Euro für sonstige Behandlungen und zur sozialen Eingliederung
Ausgaben zur Prävention 2017
10,3 Mio. Euro